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Spargel-Putenwrap mit Limetten-Zatar-Minze-Dressing low carb

Puten-Spargel-Wrap

Mit Kohlblättern kann man auch lustige Dinge machen, die muss man nicht zwingend zu Tode kochen. Hier als Wrap eingesetzt, frisch und knackig, nimmt sich der Kohlgeschmack ziemlich zurück und hinterlässt nur Crunch. Und macht das Gericht low carb.
Unnötig zu erwähnen, dass mein Fleischesser die „Dekoration“ plus Tomaten zurück gehen ließ, oder? … knurr …

Zutaten für 2 Portionen:
2 Bio-Putenschnitzel, in Streifen geschnitten
1 Bund grüner Spargel, Enden gekürzt und leicht geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 große Handvoll Kirschtomaten, halbiert
2 schöne Kohlblätter (für die „Deko“ … knurr …)
4 EL Jogurt
4 EL Magertopfen
1 kleine Handvoll Minze
1 KL Zatar
1/2 Limette, Schale abgerieben und Saft ausgepresst
Meersalz, Pfeffer, nach Belieben Chiliflocken
Olivenöl

Zubereitung:
Wasser in einem Topf erhitzen und die Spargelstücke im kochenden Wasser ca. 4 min vorkochen. Abseihen und beiseite stellen.

Jogurt, Topfen, Minze, Zatar, Limettenschale und Limettensaft zusammen panschen und abschmecken.

Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen und Putenstreifen braun anbraten. Spargelstücke zugeben und ebenfalls leicht anbräunen. Mit der Hitze runterfahren, Tomaten dazu, ein paar min weitergaren. Salzen und pfeffern.

In den Kohlschalen anrichten und falls nötig mit einem kleinen Holzspieß stabilisieren. Dressing kann man auf die Füllung verteilen oder extra servieren.

Ihr werdet es erraten, wie es mein Fleischesser bekam – extra. Damit er über den Limettengeschmack reklamieren kann und Sauerrahm dazu essen. Manchmal hab ich es wirklich nicht leicht.


Erdbeerschaum vorm Mund superslim

Erdbeeren! Ich war noch nie so scharf drauf wie heuer und kriege kaum genug davon. Erdbeerdessert verträgt sich eigentlich nicht so wirklich mit der Diät …, aber hier kommt die Lösung – es ist geil, es ist viel, es ist erdbeerig! Erdbeercremiges, das so satt macht, dass man sicher kein Erdbeerblatt mehr runter bringt und dabei kalorientechnisch trotzdem im roten Bereich rangiert. Naja, zumindest wenn man das Eiklar mit der Hand steif schlägt hihi …

Zutaten für eine Portion:
2 Eiklar von Eiern vom freilaufenden Biobauern
eine große Hand voll überreife Erdbeeren, rund 80 Gramm, aber es ist nicht so tragisch
Süßstoff oder Zucker nach Geschmack
Minzeblätter zur Deko und theoretisch könnt Ihr da auch noch mit Zimt oder Zitronenzesten rummachen – brauch ich nicht, Hauptsache Erdbeeren. Viiiiiiele Erdbeeren!

Zubereitung:
Nicht nur superslim und low carb, sondern auch supereasy! Eiweiß richtig steif schlagen. Erdbeeren in einer extra Schüssel zergatschen, mit Zucker oder Süßstoff abschmecken, unter das steife Eiweiß heben und auf der Stelle essen (bevor die Erdbeeren Wasser absetzen). Minzeblätter drauf und runter mit dem Zeug!

 

Erdbeerdessert


Sehr grüner Avocadosalat mit Makrele low carb

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Makrele statt Tunfisch! Auch mit einem schnellen low carb und high protein Mittagessen kann man mal kurz die Welt retten … Die Kombi aus softer Avocado, saftiger Gurke und knackigem Staudensellerie plus leicht ölig-rauchigem Geschmack der Makrele ist unglaublich gut!

Und außerdem grün auf die Spitze getrieben – ich gebe aber zu, ich hab beim Foto geschummelt. Neinein, kein Photoshopping, das nicht, aber die Tonnen an rotem Chili, die meine Endorphinsucht verlangt, die waren da nicht drauf.

Zutaten für eine Portion:
1 Dose Makrelen, abgetropft und zerpflückt
2 Stangen Sellerie, in kleine Stücke geschnitten
1 Avocado, in Stücke geschnitten und sofort mit Zitrone beträufelt (wird sonst braun)
1/2 Gurke, in Würfel
1 EL frischer Koriander, gehackt
Saft einer Zitrone
Meersalz, Pfeffer – oder/und Chili

Zubereitung:
Gemüse in einer Schüssel mischen, Avocado und Makrele vorsichtig unterheben, mit Zitronensaft und Meersalz abschmecken, Korianderblätter drauf, essen!

Nährtwertangaben pro Portion*
Kalorien 546 kcal
Kohlenhydrate 23 g
Fette 42 g, davon nur 4 g gesättigte Fettsäuren
Eiweiß 26 g

*Nährwertangaben sind Zirka-Angaben


Heringsalat auf asiatisch

Heringsalat asiatisch

Perfektes Futter für gute Vorsätze 🙂

Zutaten für eine Portion:
1 kleine Salatgurke, geschält, entkernt, gewürfelt
2 – 3 Stangen Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
2 Heringsfilets aus dem Glas, abgetropft und in mundegerechte Stücke geteilt
1 EL frische Korianderblätter
Saft einer halben Zitrone, frisch gepresst
1 gehäufter KL Wasabipaste
1 KL Leinöl
Meersalz
Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung:
Aus Zitronensaft, Wasabi und Leinöl eine Marinade anrühren, mit Salz abschmecken.

Alle übrigen Zutaten bis auf die Chiliflocken in eine Schüssel geben und mit der Marinade vermengen. Kurz durchziehen lassen und je nach Geschmack (Vorsicht, das Wasabi ist an sich schon scharf!) noch mit Chiliflocken bestreuen.

Nährtwertangaben pro Portion*
Kalorien 341 kcal
Kohlenhydrate 11 g
Fette 23 g, davon nur 1 g gesättigte Fettsäuren
Eiweiß 21 g

*Nährwertangaben sind Zirka-Angaben


Avocadodip

Avocadodip

Genial mit Gemüsesticks oder geröstetem Brot und perfekt als Quelle hochwertiger Fette. Und Vorsicht, kalorientechnisch reibt das schön an, wenn Ihr wisst, was ich meine 😉

Für eine kleine Schüssel:
1 reife Avocado
1 gehäufter EL Bauernjogurt
Saft einer halben 1/2 Limette
Schalenabrieb der halben Limette
ein Schuss gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer und Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung:
Alles in den Mixer schmeißen, abschmecken, mit geröstetem Brot oder als low carb-Variante mit Gemüsesticks servieren.


Im Ofen gerösteter Karfiol

Perfekt als Beilage zu Fisch und Fleisch oder als veganes low carb-Hauptgericht wie hier mit Räuchertofu. Der Paprikageschmack knallt ziemlich raus und macht die Geschichte richtig interessant!

Als Beilage für 4 oder als Hauptgericht für 2 Portionen:
1 ganzer Karfiol, in Röschen geteilt
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
1 EL süßes Paprikapulver
1 KL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Sonnenblumenkerne (optional: Pinienkerne), ohne Fett geröstet
große Handvoll frische Petersilie, gehackt
gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

optional zur Ergänzung: Räuchertofu, in Würfel

Zubereitung:
Ofen möglichst heiß vorheizen.

Die Karfiolröschen, Zwiebelstücke und Knoblauch in einer Schüssel mit allen Gewürzen und einem kräftigen Schuss Olivenöl gut vermischen und auf einem „backpapierbekleideten“ Backblech 🙂 verteilen.

Fünf Minuten bei voller Hitze rösten lassen, danach je nach Ofen reduzieren, ca. 200 Grad und weitere 10 min garen. Für die Variante mit Räuchertofu an dieser Stelle die Tofuwürfel zugeben.

Wenn der Karfiol schön getoastet, aber nicht zu weich ist, aus dem Ofen nehmen. Mit Sonnenblumenkernen und Petersilie bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig.

Gerösteter Karfiol


Rote Rüben-Zitrus-Salat mit gegrilltem Tofu

Schnell was zum World Vegan Day raus hauen? Muss momentan mit roten Rüben sein (süchtel) und natürlich low carb, weil sich vegane Ernährung dazu anbietet. Hier in zwei Varianten, einmal saurer und einmal süßer, je nachdem, was Euch lieber ist oder was Ihr grad an Zutaten daheim habt. Prinzipiell könnte man auch beides kombinieren.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Packung Tofu, in dünne Scheiben geschnitten
8 kleine rote Rüben, roh, geschält
1/2 unbehandelte Zitrone, entkernt und in ganz feine Schnitze geschnipselt
Olivenöl
2 Knoblauchzehen, geschält
Balsamicoessig
Meersalz, Pfeffer

Für Variante 1:
2 Blutorangen

Für Variante 2:
1/2 Kopfsalat, zerpflückt
oder Endivien in der gleichen Menge, falls Ihr mit Variante 1 kombiniert

Vinaigrette:
1 EL Rotweinessig
1 KL Dijonsenf (Vorsicht Veganer – da gibt es Varianten, die Ei beinhalten)
frische Petersilie, klein gehackt
1 EL Leinöl

Zubereitung:
Backrohr auf 200 Grad (Gas Stufe 6) vorheizen.

Feuerfeste Form (mit Deckel, eine Tajine funktioniert auch) einölen, Rote Rüben darin verteilen. Salzen, Pfeffern, mit Balsamicoessig und Olivenöl beträufeln. Die Zitronenschnitze darauf verteilen, Knoblauchzehen dazulegen, Deckel drauf und ab in den Ofen für 40 min.

Währenddessen, für Variante 1:
Orangen schälen und filettieren, also das Fruchtfleisch aus der Haut pellen :). Ist mühsam, lohnt sich aber. Den abtrofenden Saft auffangen und für die Vinaigrette aufheben.
Rote Beete

Für Variante 2:
Salat waschen und zerpflücken.

Zitrus Tofu

Für beide Varianten: Vinaigrette zusammen kleistern.

Rote Beete aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Knoblauchzehen entfernen – muss nicht sein, aber ich mag das Zeugs nicht. Die Rüben in Scheiben schneiden und mit Orangenfilets oder Salatblättern mischen.

Tofu salzen und in einer Grillpfanne mit wenig Öl anbraten. Dabei soll dieses schöne Streifenmuster entstehen, sieht netter aus, also nicht zu oft rumschubsen in der Pfanne ;).

Während der Tofu brutzelt, den Salat in einer Schüssel mit der Vinaigrette mischen und auf Tellern anrichten. Darauf achten, dass die Farben auch schön verteilt sind.

Tofuscheiben drapieren und ab auf den Tisch!


Kürbis-Kokos-Suppe mit Garnelenspieß

Fällt wieder mal unter ziemlich low carb und high protein und ist außerdem perfekt für „NachdemHundespaziergang“ im Herbst. Die Hundebande muss ausgelastet werden – aber ganz ehrlich, im Nebelniesel laufen macht null Spaß. Zumindest mir nicht, der Bande schon ;). Da hilft eine schöne heiße, scharfe Suppe danach der Motivation ziemlich auf die Sprünge.

Zutaten für ca. 4 Portionen Suppe
1 kleiner Hokkaido-Kürbis, entkernt und in Einzentimeterscheiben geschnitten
1 kleine Zwiebel, gehackt
1/2 Dose Kokosmilch (light)
1/2 KL Kurkuma
1 kleine Chilischote, getrocknet und gehackt (mindestens eine 😉 )
Olivenöl
Meersalz

Garnelenspieß pro Portion:
100 Gramm Garnelen, mit Chiliflocken bestreut und auf Holzspieße gesteckt
1 KL Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Backofen auf 225 Grad vorheizen.

Kürbisspalten mit ganz wenig Olivenöl beträufeln und solange wenden, bis alle Spalten mit dem Ölfilm benetzt sind. Auf ein Backblech mit Backpapier geben und im Ofen von allen Seiten goldbraun rösten. Dauert pro Seite je nach Ofen ca. 10 bis 15 min.

Zwiebel in heißem Olivenöl braten, bis die Würfel glasig sind (nicht braun!). Den fertig gerösteten Kürbis mit Kurkuma und so viel Wasser zugeben, dass alles schön bedeckt ist. Ca. 10 min köcheln, etwas abkühlen lassen und im Standmixer rühren, bis keine Stücke mehr zu sehen sind.

Kokosmilch unterrühren und auf ganz niedriger Hitze einige Minuten weiter rühren. In der Zwischenzeit die Spieße in einer heißen Grillpfanne anbraten, bis die Garnelen braun und knusprig sind. Fertig.

Kürbissuppe


Lauwarmer Fisolensalat mit Räuchertofu – low carb

OMG, kann Diät geil schmecken! Das Zeug hier liefert allerbestes Protein und schmeckt hammermäßig. Irgendwie dachte ich ja bisher, dass Diäten kulinarisch absolut uninteressant sind, Salatfan bin ich auch nicht unbedingt und Fisolen müssen es schon gar nicht sein – aber ich hab mich grad selbst eines Besseren belehrt :). Ich bleib auf Diät, das ist lustig!

Zutaten für eine Portion:
250 g frische Fisolen, Enden abgeschnitten und in mundgerechte Stücke gehackt
1/2 Päckchen Räuchertofu, in Würfel geschnitten
1 EL Mostessig
1/2 EL Leinöl
3 getrocknete Tomaten, in ganz kleine Würfel geschnitten
1 Handvoll frische Petersilie, gehackt
1 KL Mandeln, in beschichteter Pfanne ohne Öl geröstet und gehackt
Meersalz
Pfeffer
optional: Chili nach Geschmack

Zubereitung:
Fisolen im Dampfgarer 10 min bissfest garen.

Mit den Räuchertofuwürfeln, der Petersilie und den Tomatenstückchen vermischen.

Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen und den Salat damit marinieren. Geröstete Nüsse drüber streuen, sofort servieren.

Variante: Man könnte den Salat auch vorbereiten und kalt stellen, müsste ihn aber 30 min vor dem Servieren in Zimmertemperatur bringen, damit sich die Aromen schön entfalten.

Salat low carb


In Limettensaft gegarte Forelle mit Gartengemüsesalsa

Mädelsabend! Das heißt, ich kann Dinge ausprobieren, die mein Fleischesser NIEMALS anrühren würde. Zum Beispiel rohen Fisch. Wobei, eigentlich ist der Fisch gar nicht roh, weil er in der Säure des Limettensaftes zart und saftig gart.

Grundsätzlich würde jede Fischsorte funktionieren, auf alle Fälle müsst Ihr Euren Fischmann des Vertrauens in das Vorhaben einweihen. Das Zeug muss topfrisch sein!

Gemüsetechnisch hab ich einfach mitgenommen, was sich in meinem Garten so angeboten hat und auf gut österreichisch „weiter“ musste … Hauptsache knackig und intensiv im Geschmack und farblich passend …

Und das Beste an diesem Rezept: Geiles Zeug, aber trotzdem low carb und absolut im grünen Bereich meiner Diät :).

Zutaten für zwei Portionen:
1 großes Forellenfilet
Saft von einer Limette
1 KL Rohzucker
scharfe Chiliflakes
2 Stangen Staudensellerie
1 Handvoll junge Mangoldblätter
2 große Tomaten, entkernt oder entsprechende Menge Kirschtomaten (gelb sieht am schönsten aus)
1/2 Paprikaschote
1 milde, große rote Chilischote
1 Handvoll Rucola (optional: Korianderblätter)
Meersalz
Schuss gutes Olivenöl

 

Zubereitung:
Eventuell noch vorhandene Gräten im Filet mit einer Pinzette entfernen.
Das Filet am Ende nehmen und mit einem scharfen Messer kleine Scheiben abschneiden und von der Fischhaut abstreifen. In zwei Tellern schön nebeneinander anrichten.

Limettensaft mit Zucker und Chiliflakes nach Geschmack mischen. Beiseite stellen.

Gemüse in kleine Würfel und/oder Streifen schneiden und die Kräuter hacken. Zusammenmischen und leicht salzen.

Fisch mit dem Limettensaft beträufeln und kurz ziehen lassen. Gemüse on top anrichten, ein paar Tropfen Olivenöl drüber und fertig.

Mit Weißwein wäre es perfekt gewesen, aber geht ja nicht. Diät. Grummel.

low carb fisch


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