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Zitronige Kürbis-Topfen-Ravioli mit Estragon

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Warum nur tu ich mir das immer wieder an? So ein Rumgeschiss! Obwohl das Geschmackserlebnis die ganze Plagerei durchaus wert ist und sogar mein liebster  Fleischesser ein „gut!“ konstatierte …

Zutaten für 4 Portionen:
1 Portion Nudelteig selbstgemacht
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1/2 Päckchen Topfen
1 Handvoll Parmesan + mehr davon zum Anrichten
gutes Olivenöl
Meersalz
Thymian
rosa Pfeffer
Chiliflocken
1 kleine Handvoll Estragon
abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Eiklar
Backpapier

Zubereitung:
Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Hokkaidokürbis schälen, in 1 cm dicke Schnitze schneiden, in einer Schüssel mit einem EL Olivenöl beträufeln, salzen, Thymian und Chiliflocken nach Geschmack zugeben.
Ein Ofenblech mit Backpapier auslegen, die Schnitze drauf verteilen und auf jeder Seite 10 min goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Kürbisschnitze ganz fein hacken, mit dem Topfen und einer Handvoll Parmesan zur Füllmasse vermengen. Mit Salz abschmecken.

Nudelteig ausrollen, mit dem Ravioliausstecher oder einem Glas kleine Kreise ausstechen, ein Häufchen Fülle draufgeben (Achtung, nicht zu viel, das Ganze soll abschließen!).
Einen weiteren Teigkreis mit Eiklar bestreichen und drüberstülpen. Es ist wichtig, dass die ganze Luft raus ist und die Rändern ordentlich verklebt sind, sonst platzt das Täschchen im Wasser auf und schmeckt nachher … verwässert!

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Die fertigen Ravioli in kochendem Wasser 3 min kochen, mit dem Abseiher rausschöpfen.
Mit Olivenöl, rosa Pfeffer, Zitronenabrieb, Estragon und ein wenig Salz bestreuen und servieren.

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Curry-Eintopf mit roten Linsen und Kürbis

Vom gebackenen Kürbis aus dem Rezept der Kürbis-Kokos-Suppe blieb noch was übrig und dies ist das perfekte Rezept zur Verarbeitung dafür. Linsen find ich klasse, proteinreich und sättigend.

Zutaten für eine Portion:
1 große Handvoll vom gebackenen Kürbis, in Würfel gehackt
1 kleine weiße Zwiebel, gehackt
1/4 KL scharfes Currymischung (möglichst das gute Zeugs verwenden, offen gekauft)
3 EL rote Linsen
1 kleine Handvoll Mangold, gehackt
Wasser oder Gemüsebrühe zum Aufgießen
1 gehäufter EL Bauernjogurt
Meersalz, Pfeffer, Olivenöl
optional: 1 Knoblauchzehe, gehackt

Zubereitung:
1 KL Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch (falls verwendet) darin auf mittlerer Hitze glasig dünsten (nicht bräunen!).

Currypulver zufügen und kurz mitrühren, dann Linsen und Wasser oder Gemüsebrühe zufügen. Mengenmäßig einfach so viel Wasser nehmen, dass die Linsen schön bedeckt sind. Ca. 10 min köcheln.

Kürbisstücke und Mangoldstreifen dazu geben und weitere 5 min kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Jogurt drauf und servieren.

Linsen und Kürbis


Herbstlicher Pilz-Kürbis-Salat à la Provence

Fünf Grad draußen! Ok, es ist Herbst. Dann kann es von mir aus jetzt auch Kürbis geben :). Eigentlich ist dieser Salat kein richtiger Salat, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Mein liebster Fleischesser hat natürlich wieder mal verweigert, aber der Mama hat’s geschmeckt. Und als Fitnessfutter geht’s zur Not auch noch durch … 🙂

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis, Kerne entfernt
1 Handvoll Mangold, Stiele entfernt, in Streifen geschnitten
1 Tasse braune Champignons, in Scheiben geschnitten
1 – 2 Handvoll Kirschtomaten, halbiert
2 EL Sonnenblumenkerne (oder Kürbiskerne)
Saft von einer Zitrone
Kräuter der Provence
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in zentimeterdicke Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, Kräutern der Provence und Salz mischen. Auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und ca. 20 min rösten. Inzwischen die Tomatenhälften mit den Mangoldstreifen in einer Schüssel mischen.

Mangold und Tomaten

Den fertig gerösteten Kürbis in grobe Würfel schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.

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Champignons in einer Pfanne mit heißem Olivenöl, Kräutern der Provence und Salz goldbraun braten und zum Salat geben.

Zitronensaft über den Salat geben, alles salzen und mit Olivenöl abschmecken.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und drüber streuen. Essen!

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Dinkelreis mit Kürbis, Spinat und gegrilltem Halloumi

Alleine essen ist super! Da kann ich endlich mal kochen, was nur mir schmeckt :=) …
Voilà, vegetarisch, vollwertig, bio, einfach und überhaupt!

Zutaten für 2 Portionen (den Rest gab’s am nächsten Tag):
1 ca. orangengroßes Stück Hokkaido-Kürbis, geschält und in Würfel geschnitten
1 Tasse Dinkelreis
2 große Handvoll frischer Babyspinat, in Streifen geschnitten
1 Packung Halloumi, in mundgerechte Stücke geschnitten (nicht zu regelmäßig)
1 Zweig Thymian
1 getrocknete Chilischote, gehackt
1 kräftiger Schuss Weißwein
1 kleine Zwiebel, gehackt
Meersalz, Pfeffer
Rapsöl

Zubereitung:
Dinkelreis wie normalen Reis ca. 20 min köcheln.

Ein wenig Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen (nicht bräunen).
Chilischote, Thymianzweig und Kürbiswürfel zugeben und einige Minuten braten. Dann mit einem kräftigen Schuss Weißwein (hier Grüner Veltliner aus dem Kamptal) ablöschen und mit ein wenig Wasser aufgießen. Deckel drauf und Kürbiswürfel weich dünsten. Je nach Größe der Kürbiswürfel dauert das ca. 10 bis 15 min.

In der Zwischenzeit den Halloumi in einer Grillpfanne goldbraun rösten.

Sobald der Kürbis weich ist, den Spinat in die Pfanne mit dem Gemüse geben und zusammen fallen lassen. Dann den Dinkelreis unterrühren und vorsichtig mit Salz und Pfeffer würzen. Achtung, der Halloumi kommt noch drauf und ist auch salzig!

Halloumistücke obendrauf oder unterheben und servieren.

Dinkelreis mit Kürbis und Halloumi

 


Steak von der Forelle mit Kürbis-Weißwein-Ragout

Ein dicker Fisch war diese Forelle, dick genug, um richtige Steaks daraus zu machen! Und das Beste daran ist, dass kein Tunfisch und 1000 Kilo Wegwerffisch dafür drauf gehen musste und Tausende Kilometer gekarrt wurde, sondern der Fischmann meines Vertrauens diesen Fisch ein paar Kilometer weiter in bestem Salzkammergut-Wasser gezüchtet hat.

Zutaten für 2 Personen:
2 große Forellensteaks (Filets gingen auch)
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis, in kleine Würfel geschnitten
1 Schuss Weißwein
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
Olivenöl
ein paar Zweige frisches Bohnenkraut
1 Eiswürfel Gemüse- oder Hühner-Fond
ein wenig frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
Ofen auf 200 Grad (Gas Stufe 5) vorheizen.

Fisch in einer geölten Grillpfanne auf beiden Seiten kurz scharf anbraten, nur so lange, bis das Fleisch ein schönes Grillmuster hat.

Dann auf eine geölte Folie legen und die Bohnenkrautzweige drauf geben. Die Folie verschließen und je nach Größe der Fischstücke für 20 bis 25 min ins Rohr geben.

In einem kleinen Topf einen EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Anschließend die Kürbiswürfel zugeben und weich garen. Wenn die Flüssigkeit des Kürbis langsam verdunstet, mit einem Schuss Weißwein ablöschen, Fond-Würfel reingeben, reduzieren lassen, salzen und mit Muskatnuss würzen.

Fischfilet und Kürbis anrichten, fertig.

Fisch-Steaks mit Kürbis-Ragout


Pasta mit Kürbis und Curry

Schmeckt viel besser als man es angesichts des supereinfachen Rezeptes vermuten würde! Bin begeistert!

Zutaten für zwei bis drei Portionen:
200 g kurze Pasta (Fusilli oder Ähnliches)
400 g Butternuss-Kürbis, in kleine Würfel geschnitten (Hokkaido geht auch)
1 Zwiebel, gewürfelt
1/2 KL scharfes Currypulver
1 Chilischote, getrocknet (optional, falls Schärfe gewünscht ist)
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
eine Handvoll Kürbiskerne, in einer Pfanne ohne Öl geröstet
frisch geriebener Parmesan nach Belieben

Zubereitung:
Zwiebelwürfel mit etwas Salz in Olivenöl weich und glasig dünsten. Die Kürbiswürfel, Curry und etwas Salz zugeben und ca. 10 min dünsten.

Währenddessen die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen. Mit der Kürbismasse vermischen und abschmecken.

Mit den gerösteten Kürbiskernen und dem Parmesan servieren.

Nudeln mit Kürbis


Cannelloni mit Kürbis-Ricotta-Fülle und Salbei

Ein gutes Rezept, um den Kürbis nicht allzu langweilig werden zu lassen. In vielen Gerichten ist mir das Ding einfach zu süß, aber hier wird das durch die Herbe des Salbeis und den abmildernden Ricotta entschärft.

Zutaten für ca. 4 Portionen:
1/2 Packung Cannelloni
1/2 kleiner Kürbis (Butternut bevorzugt), in kleine Würfel geschnitten
1 mittlere Zwiebel, gehackt
1/4 Tasse plus 2 EL Milch
1 kleine Handvoll frischer Salbei, gehackt
Prise frisch geriebener Muskat
1 Päckchen Ricotta
3/4 Tasse frisch geriebener Parmesan
Olivenöl
Meersalz und frisch geriebener Pfeffer

Zubereitung:
Kürbiswürfel in kochendes Wasser geben und ca. 10 min weich kochen.

Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten und ca. 3 min glasig dünsten. Mit dem gekochten Kürbis, Muskat, Salbei und 2 EL Milch mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Masse in eine Spritztüte geben und in die Canneloni einfüllen. Gefüllte Nudeln nebeneinander in eine Bratform schichten.

Ricotta mit der restlichen Milch und 1/2 Tasse Parmesan mischen, über die Cannelloni leeren und den restlichen Parmesan auf den Nudeln verteilen.

25 min bei 180 Grad (Gas Stufe 3) in den Ofen, anschließend im Salamander oder unter dem Ofengrill überbacken, bis der Käse schön braun geworden ist. Fertig!


Kürbis-Topfen (Ricotta)-Lasagne

Das Originalrezept waren eigentlich Canneloni, aber weil es ein wenig schneller gehen sollte und das mit dem Spritzsack-Getüdel nicht so meins ist, gab’s eben Lasagne. Nicht übel, schmeckt leicht wie von Chaosqueen’s Kitchen versprochen, aber die Menge an Kartoffeln war mir zu heftig, weniger ist mehr, dachte die Köchin ;).

Zutaten für 4 Portionen:
1 Packung Lasagneblätter (nicht alle verbraucht)
1 Eiswürfel vom selbstgemachten Fond
1 Packung Mozzarella, in Scheiben
Olivenöl
2 kleine mehlige Kartoffeln, gekocht und geschält
1 kleiner Hokkaido-Kürbis, geschält und in Würfel
250 g Topfen (Ricotta war grad keiner im Haus)
2 Eier vom freilaufenden Biobauern
1 EL frischer Thymian
Prise Muskat
Meersalz
frisch geriebener Pfeffer
eine Portion selbstgemachte Tomatensauce

Zubereitung:
Kartoffeln durch die Kartoffelpresse jagen und mit Topfen und Eiern verrühren. Mit Salz. Muskat und Pfeffer abschmecken.
Kürbiswürfel in heißem Olivenöl leicht anbraten, Fond-Eiswürfel und ein wenig Wasser dazu, salzen, pfeffern und ca. 15 min leicht weiter dünsten. Kürbis abgießen falls noch Wasser vorhanden, anschließend zerdrücken und mit dem Thymian vermischen.
Auflaufform ölen, mit einer Schicht Lasagneblätter beginnen, dann eine Schicht Kartoffelmasse, dann eine Schicht Kürbismasse und so weiter. Letzte Schicht sollten Lasagneblätter sein, auf diese die Tomatensauce verteilen. Mozzarella drüber und bei 180 Grad (Gas Stufe 3) für 30 min in den Ofen.

Kürbis-Ricotta-Lasagne


Suppe mit Kürbis-Stücken

Das Interessante an diesem Gericht ist das Harissa, gibt der Suppe einen wärmenden Touch! Ich mag eigentlich keine Suppen, aber neuerdings schmecken mir diese sämigen Konsistenzen mit großen Stücken drin ganz gut. Naja kein Wunder, der Winter ist verdammt kalt!

Zutaten:
1 Kürbis von ca. 1,5 Kilo, geschält und gewürfelt
2 KL Kreuzkümmel, leicht angerieben im Mörser
3 mittlere weiße Zwiebel, gewürfelt
4 kleine Kartoffeln, mit Schale in Würfel geschnitten
3 Stiele Mangold, das Grüne davon in Streifen geschnitten
Hühnerfond oder Gemüsesuppe (bevorzugt selbstgemacht falls vorhanden)
1 KL Harissa
Olivenöl
Meersalz
Koriandergrün und Walnüsse zur Dekoration

Zubereitung:
Zwiebel mit Salz besprenkeln und in etwas Olivenöl glasig braten, Kreuzkümmel zufügen und so lange rühren, bis es sehr frisch riecht.
Kürbis- und Kartoffelwürfel dazugeben, salzen und ein paar min mit braten. Dann den Hühnerfond oder die Gemüsesuppe zugießen, Deckel drauf und 15 min leicht köcheln lassen.
Dann muss man sich für eine Konsistenz entscheiden: Entweder ein wenig die Stücke zerdrücken oder ein Drittel der Suppe ganz einfach in den Mixer schmeißen (meine Lieblingsvariante).
Mit Harissa abschmecken, das Mangoldgrün zugeben und nochmals kurz aufkochen. Walnüsse und Koriander drüber – servieren!


Ravioli mit Kürbis-Parmesan-Fülle

Der aus dem Istrien-Urlaub mitgebrachte Ravioli-Ausstecher musste endlich getestet werden, außerdem gab’s in der Gemüsekiste schon wieder Kürbis. Nachdem ich kein großer Kürbisfan bin, weil die Dinger meistens langweilig schmecken, musste ganz viel Gewürz dran – sogar die Vorbereitung der Kürbismasse hat schon geschmeckt. Zugegebenermaßen ist es kein einfaches, schnelles Rezept, aber man muss sich ja fordern, nicht? 😉

Zutaten für 4 Personen:
1 Portion Nudelteig
1 kleiner Kürbis
1 KL Koriandersamen
1 KL getrockneter Oregano
1/4 KL Fenchelsamen
1 getrocknete rote Chilischote
1/2 KL Meersalz
1/2 KL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (uups, heute vergessen, naja)
1 Knoblauchzehe, gehackt
gutes Olivenöl
1/4 Paket Topfen (Ricotta wäre natürlich eleganter …)
zwei Handvoll Parmesan
ein kleiner Schnitz Butter

Zubereitung:
Nudelteig laut Rezept zubereiten und für eine Stunde in den Kühlschrank.
Kürbis mit der Schale in ca. 2 cm Scheiben schneiden. Gewürze und Salz im Mörser zerstoßen, dann die Knoblauchzehe und 1 EL Olivenöl zugeben. Den Kürbis damit bestreichen, mit der Schale nach unten auf ein Blech mit Backpapier geben und für 30 min bei ca. 200 Grad (Gas Stufe 5) in den Ofen.
Das weich gewordene Fruchtfleisch aus der Schale lösen (ich MUSS an dieser Stelle immer die knusprige Schale essen – genial!) und mit dem Topfen mischen. Mit Parmesan und Salz abschmecken.
Jetzt kommt der Teig: Laut Rezept durch die Nudelmaschine jagen und auf eine fertige Bahn kleine Häufchen der Fülle setzen. Mit dem Pinsel dazwischen Wasser aufstreichen (gründlich, sonst gehen die Ravioli beim Kochen auf!) und eine zweite Teigbahn drüber legen. Mit bemehlten Fingern den Teig ein wenig andrücken, damit die ganze Luft draußen ist und dann mit dem Ravioli-Ausstecher oder einem Sektglas ausstechen und auf ein bemehltes Tablett legen. (Den übrig gebliebenene Teig bitte nicht zum frischen mixen, sonst klebt der Teig in der Nudelmaschine.)
Die Ravioli in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser drei min köcheln, währenddessen die Butter in einer Pfanne erhitzen und ein wenig vom Nudelwasser zugeben. Die Ravioli drin schwenken und mit zusätzlichem Parmesan und Olivenöl servieren.

Fazit: Sogar das fleischfanatische Esspublikum war begeistert. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!


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