Zitroniges Spargelrisotto, vegan

veganes Zitronen-Spargel-Risotto
Mit der Mama kann man’s ja machen! Aus irgendeinem psychologisch wahrscheinlich total bedenklichen Grunde experimentiere ich am allerliebsten dann, wenn Gäste kommen und eigentlich nix schief gehen darf. Für das vegane „no risk no fun“-Spargelabenteuer musste die Mama am Muttertag herhalten. Notfalls kann man immer noch Pizza bestellen …

War dann aber nicht notwendig, die vegane Risottovariante kommt ziemlich nah ans Original mit Parmesan und Butter. Schmeckt und spart zudem eine Menge Kalorien!

Zutaten für 3 – 4 Portionen:
1 Bund grüner Spargel, untere Enden geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 mittlere weiße Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, kleingehackt
1 Tasse Risottoreis
1 kräftiger Schuss trockener Weißwein oder Wodka
1 Biozitrone, aus der Schale Zesten reißen und Saft auspressen
1/2 Liter heißer Gemüsefond oder Gemüsebrühe, möglichst selbstgemacht
1/4 Tasse Hefeflocken
1 EL frischer Thymian (ich hab Bohnenkraut verwendet)
etwas Fenchelgrün zur Deko
Olivenöl, Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:
Spargel in kochendes Wasser geben und zweidrei min kochen. Der Spargel soll noch Biss haben. Wasser abgießen und Spargel beiseite stellen.

Alkohol mit Zitronensaft und Zesten mischen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebel glasig braten (nicht bräunen!), Knoblauch dazu und ganz kurz weiter braten. Dann den rohen Reis zugeben und rühren, bis die Reiskörner durscheinend sind. Mit dem Alkohol-Zitronen-Zesten-Gemisch aufgießen und rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Jetzt kommt der Aufgussteil: Immer ungefähr einen Schöpflöffel Fond oder Brühe zugeben und mit einem Holzlöffel rührenrührenrühren, bis die Flüssigkeit absorbiert ist, dann den nächsten Schöpflöffel voll rein. Die Rührerei macht’s aus, keine Faulheit vorschützen! Es dauert so zirka 15 min bis der Reis schön bissfest, aber cremig ist. Ihr müsst nicht die ganze Brühe verbrauchen. Sollte die Brühe wider Erwarten ausgehen, einfach kochendes Wasser nehmen und so lange aufgießen, bis die Konsistenz vom Reis passt.

Dann noch die Hefeflocken und den Thymian einrühren, Spargel unterheben und kurz durchwärmen. Deko drauf, sofort servieren. Risotto schmeckt am besten frisch, aufgewärmt ist der halbe Spaß.

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Veganes Erdbeer-Kokoseis

veganes Erdbeereis

Köstliches selbstgemachtes Eis mit dem vollen Geschmack richtiger Früchte, schmelzende Cremigkeit, die auf der Zunge zergeht, Eisträume voll Schokogefrorenem, das nach edler Schokolade schmeckt … Das waren zumindest die romantisierten Träume beim Kauf meiner Eismaschine, genauer gesagt dem Icemaker Aufsatz für meine Kenwood Küchenmaschine.

Tja, die Realität ist grausam – tatsächlich hat das darin Selbstfabrizierte trotz aufwändigster Rohmassen bisher immer sehr dürftig geschmeckt. Ein letzter Versuch also, vegan und supereasy sollte es sein. Seelisch war ich auf ein weiteres Desaster vorbereitet – und siehe da, es schmeckt! YESSSWEFREEEEZE!

Zutaten für einen kleinen Nachtisch für zwei Personen:
eine halbe Dose Kokosmilch
ein halbes Päckchen Erdbeeren
Süßstoff, Zucker oder Stevia nach Belieben

Die DAKANNNIXSCHIEFGEHEN-Zubereitung:
Erdbeeren mit der Kokosmilch pürieren, kräftig süßen (Achtung, gefroren schmeckt es gleich viel weniger süß) und ca. 20 min in die Eismaschine geben. Müsste auch im Eisfach funktionieren, wenn Ihr immer wieder mal umrührt und die Eiskristalle zerstört.

Nährwertangaben für beide Portionen auf Basis Süßstoff*
Kalorien 215 kcal
Kohlenhydrate 11 g
Fette 18g, davon 0 g gesättigte Fettsäuren
Eiweiß 3 g

*Nährwertangaben sind Zirka-Angaben


Erdbeerschaum vorm Mund superslim

Erdbeeren! Ich war noch nie so scharf drauf wie heuer und kriege kaum genug davon. Erdbeerdessert verträgt sich eigentlich nicht so wirklich mit der Diät …, aber hier kommt die Lösung – es ist geil, es ist viel, es ist erdbeerig! Erdbeercremiges, das so satt macht, dass man sicher kein Erdbeerblatt mehr runter bringt und dabei kalorientechnisch trotzdem im roten Bereich rangiert. Naja, zumindest wenn man das Eiklar mit der Hand steif schlägt hihi …

Zutaten für eine Portion:
2 Eiklar von Eiern vom freilaufenden Biobauern
eine große Hand voll überreife Erdbeeren, rund 80 Gramm, aber es ist nicht so tragisch
Süßstoff oder Zucker nach Geschmack
Minzeblätter zur Deko und theoretisch könnt Ihr da auch noch mit Zimt oder Zitronenzesten rummachen – brauch ich nicht, Hauptsache Erdbeeren. Viiiiiiele Erdbeeren!

Zubereitung:
Nicht nur superslim und low carb, sondern auch supereasy! Eiweiß richtig steif schlagen. Erdbeeren in einer extra Schüssel zergatschen, mit Zucker oder Süßstoff abschmecken, unter das steife Eiweiß heben und auf der Stelle essen (bevor die Erdbeeren Wasser absetzen). Minzeblätter drauf und runter mit dem Zeug!

 

Erdbeerdessert


Sehr grüner Avocadosalat mit Makrele low carb

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Makrele statt Tunfisch! Auch mit einem schnellen low carb und high protein Mittagessen kann man mal kurz die Welt retten … Die Kombi aus softer Avocado, saftiger Gurke und knackigem Staudensellerie plus leicht ölig-rauchigem Geschmack der Makrele ist unglaublich gut!

Und außerdem grün auf die Spitze getrieben – ich gebe aber zu, ich hab beim Foto geschummelt. Neinein, kein Photoshopping, das nicht, aber die Tonnen an rotem Chili, die meine Endorphinsucht verlangt, die waren da nicht drauf.

Zutaten für eine Portion:
1 Dose Makrelen, abgetropft und zerpflückt
2 Stangen Sellerie, in kleine Stücke geschnitten
1 Avocado, in Stücke geschnitten und sofort mit Zitrone beträufelt (wird sonst braun)
1/2 Gurke, in Würfel
1 EL frischer Koriander, gehackt
Saft einer Zitrone
Meersalz, Pfeffer – oder/und Chili

Zubereitung:
Gemüse in einer Schüssel mischen, Avocado und Makrele vorsichtig unterheben, mit Zitronensaft und Meersalz abschmecken, Korianderblätter drauf, essen!

Nährtwertangaben pro Portion*
Kalorien 546 kcal
Kohlenhydrate 23 g
Fette 42 g, davon nur 4 g gesättigte Fettsäuren
Eiweiß 26 g

*Nährwertangaben sind Zirka-Angaben


Schokopudding double chocolate

Selbstgemachter Pudding double chocolate

Heftig schokoladig, also genau das Richtige für mein schokosüchtiges Esspublikum 😉

Zutaten:
150 Gramm Zucker
40 Gramm Kakaopulver
30 Gramm Maisstärke
1/4 KL Salz
0,5 l Milch
4 Eidotter
2 EL Butter
1 EL Vanille-Extrakt
120 Gramm Schokolade, grob gehackt

Zubereitung:

Ein feinmaschiges Sieb über einer Schüssel mit Ausgießer vorbereiten. Und für alle, die diesbezüglich ähnlich faul sind, wie ich: Don’t do it! Don’t skip it! Würdet Ihr bereuen – das Zeug macht Klumpen! Planmäßig!

Zucker, Maisstärke, Kakao und Salz gut vermischen (falls Kakao oder Stärke Klumpen bilden, durch ein feines Sieb jagen). Langsam die Milch eingießen und anschließend die Dotter unterrühren. In einen beschichteten Kochtopf geben und so lange unter ständigem Rühren erhitzen, bis es blubbert.

Hitze reduzieren, weiter rühren und aufpassen, dass Euch die Bubbles nicht treffen – autsch ;). Masse durch das Sieb streichen, Schokoladestücke, Butter und Vanille-Extrakt unterrühren, bis alles zergangen ist.

In Förmchen füllen und mit Plastikfolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Abkühlen lassen und dann mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Möglichst noch am gleichen Tag essen, sonst setzt sich Flüssigkeit ab. Wobei, ich mach mir da keine Sorgen, dass sich ein SCHOKOPUDDING bis zum nächsten Tag halten könnte bei uns … 😉


Orientalischer Feta-Salat mit karamellisierten Karotten

Langsam werde ich zum Salatfreak, wie es scheint. Und neuerdings mag ich sogar Karotten. Begeisterung fällt bei diesem Rezept aber auch wirklich nicht schwer: Schärfe, Süße, Säure, Röstaromen, Crunch – alles da!

Rucolasalat mit Karamellkarotten

Zutaten für eine Portion:
100 g Feta
2 Karotten, geschält und in Halbmonde oder dicke Stifte geschnitten
2 Handvoll Rucola, gewaschen und zerpflückt
1 EL Haselnüsse
2 EL guten Apfelessig
ein kleiner Schuss süßen Essig, möglichst Passionsfrucht oder Granatapfel, notfalls Himbeere
Olivenöl, Meersalz, schwarzer Pfeffer, Chiliflocken
1/2 KL Koriandersamen
1/2 KL Kreuzkümmel
1 EL flüssiger Honig (oder Ahornsirup)
dazu: kräftiges Bauernbrot

Zubereitung:
Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl braun rösten. Kurz abkühlen lassen, die Schalen entfernen und grob hacken. Beiseite stellen.

Aus dem Essig, Meersalz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette rühren.

Kreuzkümmel und Koriander in einem Mörser groß zerstoßen (nicht fein reiben!). Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Koriander, Kreuzkümmel (und falls gewünscht Chiliflocken) reingeben, 10 Sekunden rühren und anschließend die Karottenstücke dazu. Auf mittlerer Hitze ein paar Minuten braten, bis die Karotten eine schöne Farbe angenommen haben. Salzen. Einige Minuten weiter garen, bis Euch die Konsistenz genehm ist ;).

Den Honig über die Karotten träufeln und die Hitze vorsichtig steigern. Es soll nicht anbrennen, aber zum Karamellisieren brauchen wir Temperaturen über 150 Grad. Rühren, rühren, rühren bis die Stücke schön karamellisiert sind.

Rucola mit der Vinaigrette anrichten, Karotten und Haselnüsse unterheben. Feta drüberkrümeln und zur Optik noch ein wenig Olivenöl drüberträufeln. Sofort mit Bauernbrot essen!


Heringsalat auf asiatisch

Heringsalat asiatisch

Perfektes Futter für gute Vorsätze 🙂

Zutaten für eine Portion:
1 kleine Salatgurke, geschält, entkernt, gewürfelt
2 – 3 Stangen Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
2 Heringsfilets aus dem Glas, abgetropft und in mundegerechte Stücke geteilt
1 EL frische Korianderblätter
Saft einer halben Zitrone, frisch gepresst
1 gehäufter KL Wasabipaste
1 KL Leinöl
Meersalz
Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung:
Aus Zitronensaft, Wasabi und Leinöl eine Marinade anrühren, mit Salz abschmecken.

Alle übrigen Zutaten bis auf die Chiliflocken in eine Schüssel geben und mit der Marinade vermengen. Kurz durchziehen lassen und je nach Geschmack (Vorsicht, das Wasabi ist an sich schon scharf!) noch mit Chiliflocken bestreuen.

Nährtwertangaben pro Portion*
Kalorien 341 kcal
Kohlenhydrate 11 g
Fette 23 g, davon nur 1 g gesättigte Fettsäuren
Eiweiß 21 g

*Nährwertangaben sind Zirka-Angaben


Französischer Flan pâtissier traditionnel

Oh my dog, hab ich die letzten Wochen Ideen gewälzt! Ein Post für den Adventkalender der Foodblogger musste her. Weihnachtlich sollte es sein, irgendwas Festliches, oder zumindest eine Idee für in der Küche selbstgehämmerte Geschenke. Orangenspalten wurden kandiert, fotografiert, testgegessen – und wieder verworfen. Wer zum Teufel mag denn kandiertes Zuckerzeugs, noch dazu zu Weihnachten, wo uns allen die Keks zu den Ohren raushängen …

Also noch einmal von vorne. Im Grunde geht es doch zu Weihnachten darum, mit den Mitmenschen Dinge und Erlebnisse zu teilen, die uns lieb und teuer sind. Und in diesem Falle also um Rezepte, die so gut sind, dass sie als Weihnachtsnachspeise herhalten werden, obwohl sie kein wahnsinnig festives Gericht sind: Et voilà, hier für Euch mein absolutes Lieblingsmitbringselrezept aus der Grande Nation, überliefert von der Oma der Schwiegermutter des Nachbarn meines Exfranzosen, sorgsam auf einer Serviette zu Papier gebracht während einer sechsgängigen französischen Grillerei, die mit schwerem Bordeaux in der sengenden Mittagssonne von Nizza begann – legendär also. Genauso wie der Flan :).

Zutaten Teig (oder nehmt einfach einen Mürbteig Eurer Wahl):
300 g Mehl
150 g kalte Butter, in Flocken gehackt
2 Dotter
Prise Salz
1 EL Rum
2 EL Milch
Zucker nach Belieben
kaltes Wasser, falls der Teig zu fest ist

Alles in einer Schüssel mit dem Kochlöffel und dann mit der Hand möglichst schnell zu einer Masse verkleistern. Ausrollen, eine Springform mit dem Teig auslegen und die Ränder etwas hochziehen. Für ca. 30 min in den Kühlschrank.

Zutaten Füllung:
4 Eier vom freilaufenden Biobauern
1 Liter Milch (vollfett schmeckt natürlich am besten, das Rezept funktioniert aber auch mit Magermilch)
150 g Zucker
90 g Maizena
1 Vanilleschote, 1 x der Länge nach aufgeschnitten

Zubereitung:

Milch mit den Vanilleschotenhälften aufkochen (Vorsicht, brennt leicht an! Das ist der Hinweis für meine Mama, die wartet auch schon auf das Rezept 😉 ).

Maizena mit dem Zucker mischen und die gut verquirlten Eier dazu geben. Gut vermengen, das Ganze soll eine glatte Masse ergeben. Die Vanilleschote aus der Milch nehmen, sobald diese zu kochen begonnen hat. Die kochende Milch unter die Eiermasse rühren und bei mäßiger Hitze nochmals 2 min aufkochen.

Die Form mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit der Gabel mehrmals einstechen und die Masse hinein füllen. Ca. 40 min bei 200 Grad backen. Kalt stellen und servieren.

 

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Avocadodip

Avocadodip

Genial mit Gemüsesticks oder geröstetem Brot und perfekt als Quelle hochwertiger Fette. Und Vorsicht, kalorientechnisch reibt das schön an, wenn Ihr wisst, was ich meine 😉

Für eine kleine Schüssel:
1 reife Avocado
1 gehäufter EL Bauernjogurt
Saft einer halben 1/2 Limette
Schalenabrieb der halben Limette
ein Schuss gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer und Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung:
Alles in den Mixer schmeißen, abschmecken, mit geröstetem Brot oder als low carb-Variante mit Gemüsesticks servieren.


Im Ofen gerösteter Karfiol

Perfekt als Beilage zu Fisch und Fleisch oder als veganes low carb-Hauptgericht wie hier mit Räuchertofu. Der Paprikageschmack knallt ziemlich raus und macht die Geschichte richtig interessant!

Als Beilage für 4 oder als Hauptgericht für 2 Portionen:
1 ganzer Karfiol, in Röschen geteilt
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
1 EL süßes Paprikapulver
1 KL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Sonnenblumenkerne (optional: Pinienkerne), ohne Fett geröstet
große Handvoll frische Petersilie, gehackt
gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

optional zur Ergänzung: Räuchertofu, in Würfel

Zubereitung:
Ofen möglichst heiß vorheizen.

Die Karfiolröschen, Zwiebelstücke und Knoblauch in einer Schüssel mit allen Gewürzen und einem kräftigen Schuss Olivenöl gut vermischen und auf einem „backpapierbekleideten“ Backblech 🙂 verteilen.

Fünf Minuten bei voller Hitze rösten lassen, danach je nach Ofen reduzieren, ca. 200 Grad und weitere 10 min garen. Für die Variante mit Räuchertofu an dieser Stelle die Tofuwürfel zugeben.

Wenn der Karfiol schön getoastet, aber nicht zu weich ist, aus dem Ofen nehmen. Mit Sonnenblumenkernen und Petersilie bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig.

Gerösteter Karfiol


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