Archiv der Kategorie: Beilagen

Spargelsalat mit Sauerampfer

Sehr frei nach einem Ottolenghi-Rezept zubereitet und als perfekter Salat zur Grillerei zu Fisch und Steaks.
Der Sauerampfer sollte jung geernet werden und die Blätter sollten frei von „Rostflecken“ sein. Wer es nicht so sauer mag, könnte auch Löwenzahn nehmen oder die Zitrone weglassen.

Zutaten für 2 Personen als Beilage:
1 Bund grüner Spargel, geputzt und Stängel falls notwendig geschält
1 große Handvoll frische junge Sauerampfer-Blätter, in feine Streifen geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL Walnussöl
Saft einer halben Zitrone
eine Knoblauchzehe, einmal kräftig mit dem Schnitzelklopfer drauf hauen
1 EL Sesam
grobes Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Den Besam in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten.

Spargel in kochendes, gesalzenes Wasser geben und 4 min köcheln lassen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, bis die Stangen ganz kalt sind.

In mundgerechte Stücke schneiden, mit dem Sauerampfer und dem Sesam mischen.

Aus den übrigen Zutaten eine Marinade mixen und die Knoblauchzehe darin ein wenig ziehen lassen, anschließend entfernen und den Salat mit der Marinade anrichten. Kann auch im Kühlschrank noch eine Zeitlang auf den Einsatz warten.

Spargelsalat


Kartoffelsalat à la Süsser

Wieder so ein Angstgegner – der Erdäpfelsalat. Den kann nämlich die Schwiegermutter richtig gut und meiner kann dagegen nur abstinken. Die Lösung war ein Rezept leicht angelehnt an den Kartoffelsalat von Mike Süsser. Gab es als Beilage zu Leberkäse vom Biobauern.

Zutaten für 4 Personen als Beilage:
750 g festkochende Biokartoffel
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 weiße Zwiebel, gehackt
Schuss Weißweinessig
1 EL Rapsöl
4 EL Biojogurt
2 KL Dijonsenf
1 EL Mayonnaise
1 Handvoll Rucola, klein geschnitten oder 2 EL frisch gehackte Petersilie
Zum Abschmecken Mostessig oder Weißweinessig, Meersalz, Pfeffer, Zucker, erstklassiges Olivenöl oder Rapsöl

Zubereitung:
Kartoffeln weich kochen.

In der Zwischenzeit Knoblauch und Zwiebel in Rapsöl anschwitzen und mit Weißweinessig ablöschen.
Jogurt mit Senf und Mayonnaise mischen und vorsichtig mit den übrigen Zutaten abschmecken.

Kartoffel in Scheiben schneiden und mit der Zwiebelmischung und dem Rucola vermengen. Anschließend das Dressing drüber geben und servieren.

Foto? Gibt’s keines. Werdet’s doch schon mal einen Erdäpfelsalat gesehen haben ;).


Polenta mit Kürbis

Das Esspublikum beschwert sich bereits, dass es schon wiiiiieder Kürbis gibt. Und dass man(n) Polenta ja auch nicht besonders toll findet. Als Kompromiss gab es das Ganze zu Pfeffersteaks. Und siehe da, es schmeckte …

Zutaten für 4 bis 6 Portionen als Beilage:
200 g Kürbis, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1/2 Liter Milch
1/2 Liter Wasser
200 g Polenta
1 Würfel vom selbstgemachten Fond
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
Meersalz

Zubereitung:
Wasser, Milch und Fond aufkochen, Polenta mit dem Schneebesen rührend einrieseln lassen und vom Herd nehmen. 15 min zugedeckt ausquellen lassen.

Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Kürbiswürfel zufügen und weich dünsten.

Kürbis unter die Polenta rühren und mit Salz abschmecken. Auf weitere Gewürze wurde hier verzichtet, weil das Steak und die Sauce den Geschmack sowieso erschlagen hätte. Zu viel ist nie gut.


Rotkraut wie bei Oma

Eine Biogans gab es zu Martini – und dazu natürlich das Rotkraut nach dem Rezept meiner Oma:

Zutaten als Beilage für eine Gans (ca. 6 – 8 Portionen)
1 großer Kopf Rotkraut, fein gehobelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 kleiner Apfel, geschält und kleine Stücke geschnitten
1/2 KL Kümmel
1 Lorbeerblatt
1 KL Wacholderbeeren
1/2 KL Zucker
1 EL Butter
1 kräftiger Schuss Rotweinessig
Meersalz
optional: etwas Gemüsefond (wurde hier wegen dem ohnehin kräftigen Geschmack der Gans nicht verwendet)

Zubereitung:
Butter erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen, dann die Gewürze zugeben und kurz mit rösten lassen. Mit einem kräftigen Schuss Rotweinessig ablöschen und auf kleiner Flamme zugedeckt weich dünsten lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Apfelwürfel obenauf legen und am Schluss unterrühren und mit Salz abschmecken.

Lorbeerblatt heraus fischen und als Beilage servieren.


Ratatouille original französisch (Provence)

Ich liebe dieses Zeugs! Kalorienarm, unglaublich gut und im französischen Originalrezept aus der Provence sehr einfach gehalten. Ohne Mengenangaben einfach nach Gefühl und Geschmack timen, es kann eigentlich nix schief gehen. Schmeckt mir am besten als Beilage zu Reis – hier wurde es mit Huhn serviert.
Wichtig – nur im Sommer kochen! Die Zutaten müssen voller Sonnengeschmack sein, sonst wird das nix! 

Zutaten für ca. 4 Portionen
Olivenöl
Knoblauch
Zucchini
Auberginen (Melanzani auf gut österreichisch)
Tomaten (oder geschälte Tomaten aus der Dose)
Paprika, rot
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

optional:
Paprika grün (gibt einen kräftigeren Geschmack falls gewünscht)
Zwiebel
Oliven (schwarz)
Fenchel, ganz klein gehackt, gibt ein spezielles würziges Aroma
Kräuter und Gewürze wie Lorbeerblätter, Kräuter der Provence, Rosmarin, Basilikum

Zubereitung:
Knoblauch und Zwiebel fein hacken, die anderen Gemüsesorten in Würfel schneiden, Größe wie man will.

Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl andünsten, das restliche Gemüse und die Gewürze (falls verwendet, ich mach es ohne) dazu und auf kleiner Flamme 1,5 h zugedeckt köcheln lassen. Falls notwendig Wasser zugeben. Fertig. 🙂


Libanesischer Taboulé

Viel glatte Petersilie ist der Schlüssel zum optimalen Taboulé, ein köstlicher Salat aus Bulgur und nur sehr wenigen weiteren Zutaten. Schmeckt dann richtig schön frisch und kann als Vorspeise oder Beilage verwendet werden, funktioniert super zu Huhn oder auch gebratenem Tofu.

Zutaten:
eine große Handvoll Bulgur, in viel Wasser eingeweicht (ca. 15 min, Vollkorn braucht um einiges länger!)
4 große, feste Tomaten, entkernt und klein gewürfelt
1 Bund Frühlingszwiebel oder eine kleine Zwiebel, sehr klein geschnitten
1 Bund glatte Petersilie, gehackt
frische Minze, ca. 1/3 der Menge der Petersilie, gehackt
Saft von einer Zitrone
3 EL gutes Olivenöl
Meersalz
optional: Pfeffer

Zubereitung:
Bulgur ca. 15 min in viel Wasser ziehen lassen, sobald er weich ist, Wasser abgießen und mit den Händen gut ausquetschen.
Mit den Kräutern und den Tomaten mischen, Zitronensaft und Olivenöl drüber und mit Salz abschmecken. Ich gebe zu, ich würze es auch mit Pfeffer – wenn man Wert auf Authentizität legt, ist das allerdings nicht zulässig ;).

Am Schluss muss das Ganze richtig schön glänzen, dann ist genug Olivenöl drin.

Taboulé


Gegrillter Spargel

Genial als Beilage, hier zum Pfeffersteak mit Rotweinsauce und heurigen Kartoffeln aus dem eigenen Garten. War wohl für heuer leider der letzte Spargel, werde nächstes Jahr eventuell selbst einen Pflanzversuch starten.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Bund grüner Spargel
ein Schuss Olivenöl
1 EL Butter
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Spargel schälen und holzige Enden wegschneiden. In Salzwasser vier Minuten kochen, abtropfen lassen. Das Öl in einer Grillpfanne mit Rillen erhitzen und die Butter zufügen, sobald es heiß ist. Anschließend den Spargel von allen Seiten braun braten. Fertig.

Pfeffersteak mit Spargel und Kartoffeln


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