Selbstgemachte Kartoffel-Gnocchi

Normalerweise sind Gnocchi ja ein rotes Tuch für mich – ekelhaft pampiges Zeug, das einem den Gaumen verklebt. Deshalb wollte ich wissen, ob es auch ekelhaft ist, wenn man die Dinger selbst fabriziert. Nach diesem Rezept zumindest sind sie flaumig-flauschig und genial! Die Hälfte davon wurde eingefroren für späteren Genuss.

Zutaten für 4 Portionen:

600g mehlige Kartoffeln vom Biobauern
200 g Mehl
1 KL Meersalz
1 Ei, leicht aufgeschlagen

Kartoffeln 20 min in Salzwasser kochen, abgießen, noch heiß schälen (So verbrennt man sich nicht die Finger: halbieren, Schnittfläche nach unten, Haut abziehen). Zerstampfen oder mit der Kartoffelpresse verarbeiten.
Mehl und Salz zugeben und gut vermischen. Ei dazu und gut verkneten. Auf ein leicht bemehltes Brett geben und zu vier Teilen schneiden. Drei Teile zugedeckt kalt stellen, aus dem vierten eine Art Wurst formen mit ca. 2 cm Durchmesser.
Mit einem Messer oder einem Schneebesen kleine Rillen in den Teig drücken, damit die Sauce darin besser haftet. In 2,5 cm lange, ovale Stücke schneiden und bis zur weiteren Verarbeitung auf ein bemehltes Tablett geben. Bis hierher kann man die Gnocchi ein paar Stunden im Voraus anfertigen oder jetzt einzeln einfrieren auf dem Tablett und später in eine luftdichte Box geben.

Zum Kochen einfach frisch oder eingefroren in kochendes Salzwasser geben und warten bis die Gnocchi an die Oberfläche steigen.

In einer Pfanne in ein wenig heißer Butter oder Olivenöl schwenken und entweder natur oder mit der gewünschten Sauce servieren.

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