Huhn in Pastis

Pastis, der schwer anis-hältige Kräuteraperitif schmeckt am besten in Frankreich – wie es halt so ist mit landestypischen Speisen und Getränken. Ein in Pastis eingelegtes Huhn klang ziemlich strange, hab es aus reiner Neugier gekocht und bin begeistert, Safran und Knoblauch runden den Anis ab zu einem perfekten und nicht alltäglichen Geschmackserlebnis! Als Beilage eignen sich am besten geröstete, mit Rouille bestrichene Weißbrotscheiben.

Zutaten für 6 bis 7 Personen:
2 Bio Wildhühner, in Teile zerlegt
40 ml Pastis
1 Prise Safran
250 ml Olivenöl (ich hab etwas weniger genommen)
Fleur de Sel oder Meersalz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Zwiebeln, in Würfel gehackt
6 Knoblauchzehen, gehackt
4 Tomaten, enthäutet (das mache ich grundsätzlich nicht ;)) und gewürfelt
Stiele eines Fenchels
2 Stiele Petersilie (hier aus Mangel ersetzt durch eine Handvoll Petersilienblätter)
6 bis 8 Kartoffeln, geschält und in Scheiben geschnitten
geröstetes Weißbrot
Rouille

Zubereitung:
Hühnerteile in einer Mischung aus dem Pastis, Safran, Salz, Pfeffer und 100 ml Olivenöl über Nacht marinieren.
Nächster Tag:
Rouille vorbereiten. Zwiebeln und Knoblauch im restlichen Olivenöl andünsten, Tomaten zugeben. Fenchelstiele, Petersilie und am Schluss die Hühnerteile drauf legen. Die Pastis-Marinade drüber und mit kochendem Wasser aufgießen, bis die Hühnerteile vollständig bedeckt sind. Zudecken und 10 min kochen lassen.

Die Kartoffelscheiben zugeben und weitere 20 min köcheln lassen. Mit Rouille und dem gerösteten Weißbrot servieren.

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