Clafoutis mit „Kriecherl“

Der Bauernladen in der Nachbarschaft ist einfach immer wieder eine geniale Geschmacks-Fundgrube. Heute gab’s „Kriecherl“ umsonst und deswegen Clafoutis. Im Prinzip ist es eine speckige, saftige Art von Kuchen, aber irgendwie dann doch kein Kuchen, französische Hausmannskost, wird auch gern mal als Hauptspeise gegessen.

Für ca. 4 Personen
1/2 Kilo Steinobst, entkernt, in Hälften (im Originalrezept Marillen, hier wurden Kriecherl verwendet, Sauerkirschen funktionieren auch super)
60 g Butter
4 Eier vom freilaufenden Bauern
25 cl Milch
100 g Mehl
125 g Zucker
Messerspitze Salz

Die Butter auf kleiner Flamme schmelzen und wieder abkühlen lassen, die 4 Eier mit dem Salz schlagen, Zucker zugeben und schaumig rühren, Mehl langsam unterrühren, ebenso die Butter und die Milch. Kuchenform buttern, Ofen auf 220 Grad (Gas Stufe 4 Umluft, beobachten und eventuell runter auf 3). Obst mit der gewölbten Seite nach oben in die Form schlichten und Masse drüber gießen. 45 Minuten in den Ofen. Lauwarm oder auch kalt servieren.

Esser: Clafoutis teile ich nicht!
Urteil: Genial! Dabei mochte ich Clafoutis überhaupt nicht, als ich es das erste Mal in Frankreich probiert habe. Ich hatte einen Kuchen erwartet, aber es ist  speckig-milchig im Geschmack. Zugegebenermaßen habe ich im Detail geschlampt und vergessen die Früchte vorher in die Form zu geben, daher ist das Foto nicht ganz perfekt … naja 😉

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