Steaks au poivre mit Püree Version „maigre“

Lautstark wird von meinem Ess-Stammpublikum nach FLEISCH verlangt, und zwar nach der Luxusedition der Steaks au poivre mit Püree. Natürlich wurde gemault, weil es „nur“ zwei Stück gab ;). Und natürlich wurde gemault, weil das Püree in der slimfit-Version halt nicht ganz so fantastisch schmeckt wie die satte Schlagobers-Ausgabe …
Dieses Rezept geht relativ rasch, befriedigt Euer fleischfanatisches Publikum, einzig zum Schluss hin solltet ihr ein wenig stress-resistent sein – oder einen kartoffelschälenden Sous-Chef haben :).

Grundrezept 4 Personen
4 schöne dicke Rinder-Steaks vom freilaufenden Bauern oder zumindest bekannter Herkunft
Olivenöl
Butter ca. 110 Gramm
ein guter Schuss Cognak (das gute Zeug bitte)
ein wenig Demi-Glace oder eine Vierteltasse guten Rinderfond
Salz
Pfeffer

1 kg Kartoffeln für Püree
1 Becher Schlagobers, 250g, (ersetzt durch fettarme Milch)
ein EL Butter
Salz
Pfeffer
Variante: Halben Sellerie in Stücken mit den Kartoffeln mitkochen und -pressen, schmeckt würziger als nur Kartoffeln alleine

Kartoffeln kochen, währenddessen die Steaks mit wenig Olivenöl „einseifen“ und in frisch gecrashtem Pfeffer (vergesst die Pfeffermühlen, da raucht die Schärfe aus, aus dem Mörser bitte) ordentlich wälzen. (Zitat Anthony Bourdain: Don’t be shy …)
Sobald die Kartoffeln fast durch sind, eine ofentaugliche Pfanne mit Olivenöl erhitzen und den Ofen auf 110 Grad (Gas Stufe 1 bis 2) drehen. Steaks auf jeder Seite 4 Minuten anbraten, dann ab ins Rohr für 7 bis 10 Minuten (7 min = bloody, 10 = durch). Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse jagen (geht auch mit der Gabel, ist aber mühsam). Obers oder Milch aufkochen, salzen, pfeffern, Kartoffeln dazu (langsam beigeben). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Steaks aus dem Ofen nehmen, beiseite stellen auf tropfsicherem Teller (Saft unbedingt auffangen) und die Pfanne auf den Herd. Cognak langsam zugeben (das kann  brenzlig werden, Vorsicht), auf die Hälfte einreduzieren lassen. Dann Demi glace oder Fond dazu, so lange einreduzieren, bis es dick über den Löffel rinnt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Servieren! Essen! Mahlzeit!

Esser: Hubsi
Urteil: Fleisch vom Bauernladen war besser, vollfette Version Püree war besser. Naja.

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7 responses to “Steaks au poivre mit Püree Version „maigre“

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